Rouanet-Gymnasium Beeskow

Studienreise nach Edinburgh

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Autor: Uta Ziller

Datum: 05.10.2017

Man wer hätte das gedacht! 40 Schülerinnen und Schüler wollten während ihrer Studienreise englisch sprechen!

Gemeinsam entschieden wir, dass es nach Schottland gehen sollte, Edinburgh war unser Ziel. Um für so viele eine angenehme Reise zu ermöglichen, entschieden wir uns für eine kombinierte Fahrt mit Bus und Fähre.

In Amsterdam angekommen, stiegen wir auf die Fähre, auf der wir eine angenehme Überfahrt nach Newcastle erlebten. Nach einer ausgeruhten Nacht fuhren wir mit unserem Bus und dem sehr herzlichen und liebenswerten Busfahrer Steffen weiter an der Küste entlang.

Nach ca. zwei Stunden Fahrt erreichten wir Tantallon Castle, eine eindrucksvolle Burganlage direkt an der Küste. Genau so hatten wir uns Schottland vorgestellt, grün, kühl und etwas nebelig.

Am späten Nachmittag erreichten wir Edinburgh, unser Hostel ganz im Zentrum, mit direktem Zugang zur "Royal Miles". Eine erste Stadtrunde sowie die Herausforderung für 40 Mann zu kochen beendeten diesen Tag.

Der Dienstag stand ganz im Zeichen der schottischen Stadt. Wir erlebten eine kurzweilige Stadtführung, in der wir die Geschichte und die Geschichtchen dahinter dargeboten bekamen. Am Nachmittag besuchten wir die Universität und erfuhren von den Studenten die Vielfalt in ihrem Alltag. „Marie King“ lud uns am Abend in die Unterwelt der Stadt ein. In ihren unterirdischen Räumlichkeiten wurde uns fast wie in einem Theater das frühere Leben bewusst.

Nun wollten wir das Umland Edinburghs erkunden und so fuhren wir mit unserem Busfahrer Steffen zum Loch Lomond. Diesen herrlichen See mit kleinem Gutshaus und einem typisch englischen Garten konnten wir im Sonnenschein genießen! Was für ein Glück! Weiter ging es nach Sterling, hier kam wohl niemand an dem leckeren Eis vorbei, zumal die Sonne es gut mit uns meinte. Die Freizeit nutzte jeder auf seine Weise, zwischen Essen und Burgkultur. Der Abend gehörte wieder Edinburgh, einige stiegen der Stadt aufs Dach - von den Bergen aus gab es einen besonders schönen Blick.

Leider traten wir am Donnerstag bereits die Rückreise an. Diese Route führte uns durch das Landesinnere, über einsame Straßen durch einen Nationalpark. Keine Reise ohne Kultur, dachte sich Frau Ziller und so sahen wir noch die Jeddburgh Abby, eine sehr schöne gotische Ruine - wieder typisch für dieses Land.

Schon fast heimisch fühlten wir uns am Abend auf der Fähre. Nach einem Abendessen trafen sich einige an Deck, denn das Abendrot war soooo schön und der Abschied fiel schwer. Am Freitagmorgen frühstückten wir fürstlich an Deck. Am Abend erreichten wir nach etwas Stau unsere Schule in Beeskow.

Viele schöne Eindrücke machten diese Fahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis in unserer Schulzeit. Abschließend möchten wir uns noch bei unseren Lehrern, die die Reise organisierten und begleiteten bedanken - also ein herzliches Dankeschön an Frau Engler, Frau Frömming und Frau Ziller für diese schöne Zeit.