Rouanet-Gymnasium Beeskow

Alle Wege führen nach Rom

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Autor: Federkiel

Datum: 28.09.2017

So führte auch der Weg unsere Studienfahrt mit 31 Schülern des 11. Jahrgangs direkt in die Hauptstadt des schönen Italiens, das antike Rom.

Am Sonntag den 9. Juli trafen wir uns alle, wenn auch mit teilweise viel Verspätung, die sowohl auf uns Schülern als auch dem Flugunternehmen beruhte, am Flughafen. Nachdem dann nach langem Warten endlich alle im Flugzeug saßen, konnten wir nach knapp 2 Stunden Flug aussteigen und bekamen mit etwa 15 Grad Temperaturunterschied direkt zu spüren wie wir die nächsten Tage verbringen würden, schwitzend!

Den ersten Abend konnten wir nur noch nutzen, um unsere Bungalows zu beziehen und den Wirkungsgrad unserer Klimaanlage zu testen. Die Zuverlässigkeit der öffentlichen Verkehrsmittel in Rom haben wir direkt am ersten Morgen zu spüren bekommen, als wir eineinhalb Stunden warten mussten, um überhaupt ins Stadtzentrum zu gelangen.

In der Innenstadt von Rom angekommen war das allerdings schnell vergessen, da sehr viele Highlights auf uns warteten. Angefangen beim Circus Maximus über das Forum Romanum bis hin zum berühmten Colosseum. Die ganzen geschichtlichen Daten bekamen wir nicht wie gewohnt von einem Reiseleiter oder ähnlichem, sondern von Herr Möller, der für uns als Geschichts- und Kunstlehrer, sowie mit Fotos auf seinem Tablet den persönlichen Stadtführer spielte.

Am Ende des ersten Tages fuhren wir alle gemeinsam nach Hause und nutzen bei 34 Grad die Gelegenheit uns im Pool unserer Ferienanlage abzukühlen.

Am Dienstag hatten wir den wohl anstrengendsten aber auch beeindruckendsten Tag vor uns. Zuerst waren wir in den Vatikanischen Museen und konnten uns die sixtinische Kapelle angucken, die sehr beeindruckend war.

Später ging es dann bei 38 Grad und somit dem wärmsten unserer Tage in Rom weiter mit einer Führung durch einen der heiligsten Orte des Christentums und damit verbunden war Kleidung, die sowohl die Schultern als auch die Knie bedeckte. Wir ließen uns allerdings tolle Outfits einfallen, die von riesigen Tüchern zum Umhängen über abnehmbare Hosenteile bis hin zu bodenlangen Röcken bei Jungs reichten.

Während unserer Führung waren wir unterhalb des riesige Petersdoms und haben uns viele Grabstätten angeschaut. Am Ende konnte jeder für sich entscheiden, ob er für einen kleinen Aufpreis noch den Aufstieg auf den Petersdom machen oder lieber zur Abkühlung in die Ferienanlage fahren will. Der schweißtreibende Aufstieg wurde allerdings durch die wundervolle Aussicht sofort wieder wettgemacht.

An unserem letzten Tag hatten wir nochmal viele Highlights wie das Pantheon, den Trevibrunnen oder die spanische Treppe, die einluden tolle Bilder zu machen. Wir konnten später selbstständig entscheiden, ob wir uns noch ein letztes Mal von der italienischen Küche verwöhnen lassen, shoppen gehen oder zurückfahren und Koffer packen wollten.

Wie sich die Wege auch verzweigten, am Ende musste doch jeder seine sommerlichen Sachen einpacken und sich langsam von der beeindruckenden Stadt verabschieden, da wir am nächsten Morgen früh zum Flughafen mussten. Tschüss bella Italia!

Abschließend möchten wir uns bei unseren begleitenden Lehrern Frau Schliewe, Herr Richter und Herr Möller bedanken, dass sie eine so tolle und gut organisierte Fahrt für uns auf die Beine gestellt haben und sich auch mit unseren doch regelmäßigen Verspätungen arrangiert haben.