Rouanet-Gymnasium Beeskow

Campustag Juni

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Autor: Schülern der Q2

Datum: 03.11.2011

BTU Cottbus von Natalie Richter:

Die Berufsorientierung wird am Rouanet-Gymnasium Beeskow ganz groß geschrieben. So auch am 23.06.11, dem so genannten Campustag. Die Schüler der Jahrgangsstufe „Q2“ hatten an diesem Tag die Möglichkeit, sich für einen Schnuppertag an einer Uni/Fachhochschule ihrer Wahl einzuschreiben. Zur Auswahl standen die „Viadrina“ in Frankfurt, die TUs Wildau und Cottbus sowie die Uni und Fachhochschule in Potsdam. Dort erhielten die Schüler einen kurzen Einblick in das Studentenleben. Für meine Gruppe ging es mit dem Bus nach Cottbus. Nach etwas Freizeit, in der wir uns einen Eindruck von der Uni und dem Campus verschaffen konnten, erhielten wir eine Führung durch die neue und sehr moderne Bibliothek direkt neben dem Unigelände. Im Anschluss daran konnte jeder selbst aus einer Reihe Vorlesungen wählen, welche er gerne besuchen möchte. Zu guter Letzt gab es einen Vortrag in der Aula der Uni, einmal zum Thema Auslandsjahr und einmal zu den Studienrichtungen und Möglichkeiten, welche die technische Universität bietet. So wurde es ermöglicht, uns einen ersten Eindruck von unserer gewünschten Studienrichtung zu machen, ob sie uns interessiert und gefällt oder nicht. In jedem Fall war der Ausflug eine sehr hilfreiche und informative Erfahrung für die Schüler. Gefördert wurde der Campustag von der Initiative Kita-Schule-Wirtschaft Oder-Spree.

Universität und die Fachhochschule Potsdam (von Stefan Braack):

Am 23. Juni 2011 machten sich rund 25 Schüler der Klassenstufe Q2 auf, um die Universität Potsdam zu besuchen. Die rund anderthalbstündige Hin- und Rückfahrt mit dem Bus wurde uns netterweise kostenlos vom Verein „Kita-Schule-Wirtschaft im Landkreis Oder-Spree“ e.V. zur Verfügung gestellt. Als wir ca. halb zehn die Uni Potsdam erreichten, wurden wir von zwei Studenten freundlich empfangen, die uns kurz einwiesen und danach in das Innere der Uni führten. Dort, in einem Raum für Seminare angekommen, philosophierten wir, wie das alltägliche Studentenleben so aussehen könnte – was es für Vorurteile gibt und wie viele davon tatsächlich heute (noch) wahr sind. In der stets unbefangenen und informativen Atmosphäre stellten wir uns auch unseren ersten improvisierten Stundenplan zusammen, wie es normale Studenten auch machen müssen, ehe wir uns anschließend für eine Vorlesung, ein Seminar o.ä. unserer Wahl eintragen konnten – je nach dem, woran wir interessiert waren. Zwischenzeitlich konnte man sich natürlich in der Mittagszeit in der Mensa oder dem Imbiss um die Ecke den Bauch nach Belieben vollschlagen. Hochinteressant, aber auch genauso hochkompliziert und spezialisiert waren die Vorlesungen in den Fächern Politische Bildung, Wirtschaft oder Informatik. Nachdem wir nun vom Universitätsalltag ein Stück mitbekommen hatten, machten wir uns am Nachmittag mit dem Bus auf die Rückreise. Das wird wohl wahrscheinlich für die meisten von uns – in die Zukunft blickend - der kürzeste Universitätsbesuch unseres Lebens bleiben, der sich trotzdem durchaus gelohnt hat.

(von Nikole Graske und Konstanze Kroll):

Am 23.06.2011 starteten wir, ein Teil des 11. Und 12.Jahrgangs, von der Schützenstraße unseren Ausflug nach Potsdam. Mit einiger Verspätung erreichten wir dann das Hauptgebäude der Fachhochschule, wo uns schon vier Studenten erwarteten. Nach einer kurzen Einweisung stellten sich die Studenten einzeln vor. Zum Anfang lösten wir ein Quiz. Uns wurden fünf Themenbereiche vorgestellt, die man an dieser Fachhochschule studieren kann. Jeder bekam zwei Teilgebiete, die er dort zuordnen sollte. Im Anschluss wurden wir von Birgitt, Maxim, Maria und Claudia etwas genauer über die einzelnen Studiengänge aufgeklärt. Später konnten wir noch Fragen stellen, die sehr gewissenhaft und ausführlich beantwortet wurden. Punkt zwölf durften wir uns dann in der Mensa für eine halbe Stunde stärken. Nach unserer Mittagspause führte uns Maxim, Student für Bauingenieurwesen, in das Labor- und Werkstattgebäude und zeigte uns dort speziell die Versuchs- und Prüfhalle. Hier erklärte er uns, welche Aufgaben einige Maschinen hatten und erzählte von seinen Arbeiten an den einzelnen Geräten. Zur Zeit läuft an der FH Potsdam ein Projekt, welches das Ziel verfolgt, ein Boot aus Beton zu entwerfen und zu bauen, um dann später mit diesem an einem Wettbewerb teilzunehmen. Danach warfen wir noch einen Blick in die Holzwerkstatt und in die Räume für „Design“. Zum Schluss zeigte uns Claudia, eine Architekturstudentin, das Architekturgebäude mit den Ateliers. Wir durften in ein Atelier hineinschauen, in dem gerade einige Studenten an ihren Bachelor- und Masterabschlüssen arbeiteten. Aber für unsere kleine Schülergruppe unterbrachen sie kurz die Arbeit an ihren Projekten, zeigten uns ihre Entwürfe und erklärten uns einzelne Arbeitsschritte. Eigentlich wollten wir noch das „Casino“, den Studentenklub, anschauen, doch aufgrund der kleinen Verspätung unseres Busses hatten wir dazu keine Zeit mehr. Wir wünschen der FH Potsdam viel Erfolg beim Beton-Boot-Wettbewerb und bedanken uns für diesen schönen Tag, der durch die Initiative Kita-Schule-Wirtschaft Oder-Spree gefördert wurde.



TH Wildau (von Franziska Krüger):

Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten aufgrund des andauernden Bahnstreiks erreichten wir am 23.6.2011 gegen halb zehn die TH Wildau. Dort angekommen, wurden wir von Frau Wille, welche in einigen Projekten der Studieninformation arbeitet, begrüßt. Zu Beginn wurde uns Allgemeines über die Hochschule mit ihren rund 4000 Studenten sowie 90 Lehrkräften nahe gebracht. Dadurch, dass wir in einer recht überschaubaren Runde zusammen saßen, konnte man auch individuelle Fragen stellen. Nachdem wir nun viele grundlegende Fakten zu hören bekommen hatten, tauchten wir tiefer in die Materie ein. Zum einen erfuhren wir mehr über den Studiengang „Telematik“, welcher eine Verbindung von Informatik und Telekommunikation darstellt und in die alltäglichen Leben immer mehr Einzug hält. Anschließend machten wir uns mit unseren zuvor erhaltenen Essenmarken auf in die Mensa, um dort unsere Mittagspause zu verbringen. Um 13 Uhr ging es dann schließlich mit der Vorstellung des Studiengangs BWL durch eine Professorin sowie eine ihrer Studentinnen weiter. Im Anschluss daran, war wieder Frau Wille für uns da und führte uns in einem Rundgang über das Gelände der FH Wildau. Wir machten Halt an den „Legosteinen“ , wie die farbenfrohen Gebäude mit den verschiedensten Labors und Hörsälen, liebevoll von den Studierenden genannt werden. Gegen 15 Uhr traten wir schließlich wieder den Heimweg an und haben, dank der guten Betreuung vor Ort, doch einiges an Eindrücken und Wissen mit nach Hause nehmen können.