Rouanet-Gymnasium Beeskow

Sachsenhausen

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Autor: Annika Zock, Anni Fender

Datum: 16.02.2011

Am 4. November 2010 trafen sich dir drei zehnten Klassen in Begleitung von Klassen- und Geschichtslehrern um 8 Uhr an der Schützenstraße, um sich auf den Weg zur Gedenkstätte Sachsenhausen zu machen. Mit gespannten Gemütern und verschiedenen Erwartungen stiegen wir aus dem Bus. Als erstes hörten wir gemeinsam einen Vortrag über die Anlage Sachsenhausen, sein früheres Wachstum, und die verschiedenen Orte des Schicksals vieler Menschen. In drei kleinere Gruppen aufgeteilt nahmen wir an Führungen teil. Der Schriftzug „Arbeit macht frei“ war in ein Eisentor eingelassen. Als wir es passierten, wurde es schlagartig ruhig in unserer Gruppe. Die mächtige Mauer, als Abgrenzung des ganzen Geländes beeindruckte und verschreckte uns zugleich. Die Lebensbedingungen der Menschen, die damals gefangen waren, die man noch heute betrachten kann, sind unvorstellbar. Am Ende des Tages standen nur noch Fragen im Raum: Wie waren Menschen im Stande, anderen so etwas anzutun? Wie können manche Menschen jetzt noch immer gutheißen, was damals geschehen ist? Der gesamte Tag war ein ereignisreiches Erlebnis, das uns allen noch lang in Erinnerung bleiben wird.[/p]