Rouanet-Gymnasium Beeskow

Studienfahrt nach Straßburg

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Autor: Jahrgang 12

Datum: 07.11.2012

Wir, die Schüler des 12. Jahrgangs machten uns auf die Suche nach den Spuren des jungen Goethe. So führte uns unsere Studienfahrt vom 24. bis zum 28. September 2012 nach Straßburg. Bereits ein paar Wochen vor der Abreise wurden Kurzvorträge an die Schüler verteilt, die im Laufe der Fahrt gehalten werden mussten. Die Busfahrt dauerte 11 Stunden und so waren am Montagabend bei der Ankunft im 3-Sterne Hotel alle geschafft. Am Dienstag begann unser Tag dann ziemlich früh mit einem Rundgang durch die Stadt Straßburg. Wir besichtigten Orte, die Goethe bereits vor uns besuchte und sahen das Haus, in dem er zu seiner Zeit in Straßburg gewohnt hatte. Besonders eindrucksvoll war das Münster mit der 18 m hohen astronomischen Uhr. Nach dem Rundgang hatten wir bis zum Abend frei und konnten in Straßburg shoppen gehen.
Am nächsten Tag besichtigten wir das Europäische Parlament und nahmen an einer Führung durch Sesenheim teil. Es war zwar sehr interessant, doch mit dem schlechten Wetter sank die Stimmung zusehends. Donnerstag war dann unser letzter Tag in Straßburg, da wir am Freitag bereits um 5 Uhr morgens abreisen wollten. Früh, viel zu früh fuhren wir dann am Donnerstag zur Haut-Koenigsburg und besichtigten die atemberaubende und voll möblierte Burg. Leider war das Wetter wieder nicht auf unserer Seite. Es war sehr windig und nieselte, doch im Laufe des Vormittags besserte es sich und als wir dann nach einer einstündigen Busfahrt in einem kleinen Elsässischen Touristendorf ankamen, schien endlich einmal die Sonne. Wir bekamen 3 Stunden Zeit, um das Dorf zu besichtigen sowie Andenken zu kaufen. Anschließend fuhren wir zu einem Weingut, was wohl der absolute Höhepunkt war. Denn nach einer kurzen Führung durch das Weingut, fand eine Weinverkostung statt, an der sowohl Schüler als auch Lehrer teilnahmen. Aber wir tranken nicht nur Wein, sondern kauften auch welchen.
Am Abend als wir wieder im Hotel waren trafen wir uns, um unsere selbst geschriebenen Gedichte vorzustellen. Einer war so geschockt von dem Verlust seines Handys (welches er am nächsten Tag im Bus wiederfand), dass er es nicht geschafft hat, ein Gedicht zu schreiben. Stattdessen sang er ganz spontan ein Lied über Straßburg. Da viele beschlossen, dass es sich nicht lohnte, an diesem Abend ins Bett zu gehen, verlief die Busfahrt am Freitag dann sehr ruhig. [p]Abschließend lässt sich sagen, dass die Fahrt im Vergleich zu den anderen Studienfahrten, ein voller Erfolg war und dieses Reiseziel für Klassen weiter zu empfehlen ist.

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