Rouanet-Gymnasium Beeskow

Cranach heute - lasst euch verzaubern!

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Autor: Lena Zippel und Jasmin Wilke

Datum: 18.12.2014

Stell dir vor, du wärst in einer Zeitmaschine, die dich ca. 500 Jahre in die Zeit von Luther und Cranach zurückversetzt. So geht es uns, der Klasse 8a, am 10.12.2014 in einer Ausstellung in Berlin, nahe des Potsdamer Platzes. Diese nennt sich POP-UP-CRANACH. Ein Stadtplan der alten Stadt Wittenberg führt uns vom Marktplatz über Cranachs Büro bis hin zu einer Demonstration zur Reform von Luther. In einer kleineren Gruppe ist es möglich, einen alten und doch auch heute modernen Tanz einzustudieren und uns nebenbei in die Lage der Leute hineinzuversetzen, die sich damals in hoch moderne, sehr unbequeme Kleidung einschnüren mussten. Wie sich Cranach wohl damals gefühlt hat? Wir können es nicht genau sagen, aber mit großer Wahrscheinlichkeit liebt er seine Arbeit und blüht vollkommen bei seinen Werken auf. Von dem wunderschönen, begehbaren Bild aus der Cranachwelt könnt ihr euch faszinieren lassen. Ihr habt die Möglichkeit, eure eigene Version eines Bildes zu gestalten; mit euren ganz persönlichen Ideen und Vorstellungen. Anschließend ist der eigene Tag im Büro der Cranachs zu planen, da man sich so einmal bewusst machen kann, welch anstrengende Arbeit die beiden (Cranach der Ältere und Cranach der Jüngere) zu erledigen haben. Über ständig klingelnde Telefone lernt ihr, wie aufwendig so ein Job (Künstler/Apotheker/Drucker/Politiker/Weinbauer) sein kann. Dieses ist sehr zu empfehlen. Nach dieser abwechslungsreichen Tour durch die Renaissance ist das "Lauschzelt" der perfekte Ort, um zu entspannen. Einer ruhigen Geschichte kann zugehört werden und man kann den Tag langsam ausklingen lassen. Seitlich der Cranach – Stadt liegt die Gemäldegalerie, in der einige der wertvollen Werke zu finden sind. Besonders das Gemälde vom "Jungbrunnen" ragt für uns heraus, da sich viele auch heute noch freuen würden, von alt und krank wieder jung und frisch zu werden. Cranach wäre auch heute noch ein angesehener Mann, denn seine Bilder haben an Erfolg und Anspruch keinen Wert verloren und wenn er noch leben würde, hätte sich die Anzahl sicherlich auch verdoppelt.