Rouanet-Gymnasium Beeskow

Die Kennlernfahrt der 7a

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Autor: Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a

Datum: 11.09.2014

Vom 25.08. – 27.08. war auch die Klasse 7a auf Kennenlernfahrt in der JH Bremsdorf. Hier unsere Highlights.

Kennenlernspiele
Am Anfang unserer Kennenlernfahrt mussten wir uns erst einmal die Namen unserer neuen Mitschüler merken. Dazu haben sich unsere Klassenlehrerinnen ein paar Spiele ausgedacht, z.B. mussten wir einen Ball zu einer Person, deren Namen wir kannten hinwerfen oder unser Nachbar hat uns einen Namen gesagt und wir mussten uns neben diese Person stellen. Dabei konnte es manchmal zu kleinen "Denkpausen" kommen. In weiteren Spielen mussten wir unsere Hobbys, Ferien und Lieblingstiere preisgeben oder andere im Kennenlernbingo über verschiedene Sachen befragen. Alle diese Spiele brachten uns schon etwas näher zusammen und haben sehr viel Spaß gemacht.

Bogenschießen mit Björn
Am 1. Tag haben wir Bogenschießen gemacht. Jeder hatte 3 Versuche. Man konnte höchstens 30 Punkte erreichen. Wir hatten uns in 2 Gruppen aufgeteilt. Die meisten schafften zwischen 15 und 20 Punkten, andere aber auch mehr. Zum Schluss gab es noch ein Stechen zwischen den besten und ich glaube keiner war zum Schluss sehr enttäuscht, denn niemand war so schlecht, dass er die Zielscheibe nicht mindestens ein Mal getroffen hätte. Es galt, aus unserer Klasse den Robin Hood und seine Freundin Marianne zu finden, welche letztendlich Bjerne mit 30 und Madelaine mit 28 Punkten wurden.

Nachtwanderung
Nachtwanderung - bei dem Begriff Nachtwanderung denkt man daran, dass man viertel acht in den Wald geht und Bäume mit einer Taschenlampe anstrahlt. Weit gefehlt, denn den zwei Stunden langen Ausflug mit der neuen Klasse werden wir so schnell nicht vergessen…
Alles war stockfinster und die Taschenlampen ausgeschaltet. Man sah die Hand vor Augen nicht und musste sich auf seine anderen Sinne (oder die des Vordermanns) verlassen.
Wir lösten Rätsel über Aliens, spielten geheimnisvolle Spiele und beobachteten Fledermäuse. Fast alle fanden den "Mutpfad" am besten, bei dem man allein oder mit einem Partner durch das dunkelste Stück des Waldes (natürlich ohne Taschenlampe) gehen musste.
Außerdem haben wir auch aus Ton, nur nach Gefühl, Figuren geformt und den dicksten Baum des Waldes betrachtet.

Jägerlatein mit Ecki
Am zweiten Tag der Kennenlernfahrt war vormittags das Wetter nicht so umwerfend. Es regnete in Strömen. So entschieden wir uns für eine Indoor-Variante. Ecki, einer der beiden Herbergsväter und Hobbyjäger, hat uns viel Lehrreiches über den Wald, dessen Pflanzen und Tiere erklärt. Man könnte meinen, wir wussten schon alles … aber denkste!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Sehr interessant und abwechslungsreich erklärte uns Ecki den Jahresablauf des Lebens von Hirschen, Rehen und vielen anderen Tieren. Es ist schon faszinierend, wie schwer so ein Hirschgeweih werden kann… 12kg, wenn es ein Sechsender ist. Wir durften so ein Geweih anheben und befühlen. Wir haben viele Fragen beantwortet und auch Jagdhorn spielen geübt. Uns allen hat dieser Vormittag sehr viel Spaß gemacht. Sicherlich werden wir so einiges an interessanten Infos für später behalten.

Kompasswanderung zur Seilbahn
Während unserer Kennlernfahrt gab es viele Ereignisse. Eines davon war die Seilbahn. Am Dienstag trafen wir uns unter der Freilichtbühne. Björn erklärte uns den Kompass und die Marschrichtungs-zahlen. Wir liefen los. Wir wechselten uns mit den Kompassen ab und hatten viel Spaß. Unterwegs fanden wir viele Pilze, z.B. Steinpilze, Maronen, Pfifferlinge und Schirmpilze. Wir kamen sicher und ohne uns zu verlaufen an. Die Seilbahn übertraf unsere Erwartungen. Sie führt wie versprochen über eine Schlucht. Im Tal liefen wir begeistert zu Björn, der uns von oben zuwinkte. Als wir oben waren, wurden 5er Gruppen gebildet. Frau Orth blieb unten und machte Fotos von uns. Jeder durfte zweimal fahren. Der Fahrer war mit einem Gurt gesichert, oben dran die Rolle zum Fahren. Nach der ersten Fahrt kam jeder mit freudestrahlendem Gesicht wieder hoch. Auch Frau Tietz traute sich. Sie sprang mit einem langen Schrei in die Tiefe. Theresa vollführte in der Luft einen Ballettschritt. Bjerne spielte Hulk und stieß sich kräftig vom Boden ab, während Eivin lieber Brummkreisel spielte und sich schon beim Anlauf drehte. Jedem hat es Spaß gemacht. Als alle durch waren, nahmen wir unsere Sachen und liefen los. Die Rücktour war sehr gemütlich. Diesmal brauchten wir keinen Kompass. Wir mussten nach der Beschreibung des Schlaubetalweges laufen. Ein weißes "S" auf blauem Untergrund. Wir trödelten alle ein bisschen. Die meisten unterhielten sich angeregt über die Seilbahn. Wir kamen hungrig an der Jugendherberge an.