Rouanet-Gymnasium Beeskow

Skilager (mit Schneegarantie! ;) )

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Autor: Lisa Würzburg, Anne-Kathrin Gliese & Susann Hahn

Datum: 08.04.2014

Am Freitag, dem 24.01.2014, startete für 25 Schüler des 11. Jahrgangs um 21:45 Uhr die diesjährige Fahrt ins Skilager nach Kals am Großglockner, Österreich.

Schon kurz nachdem der Bus losgefahren ist, ertönten die ersten Lieder, die sich zum Teil zu den Skilagerhymnen entwickelten. Auch wurde die Skilagerhymne des letzten Jahres von den Schülern des OSZ Palmnicken angestimmt und wir versuchten mit einem anderen Lied zu kontern.

Nach rund zwölf Stunden Fahrt und einigen Pausen kamen wir in Großdorf, in der Gemeinde Kals am Großglockner, an. Jetzt hieß es, nachdem wir unsere Sachen zwischengelagert hatten, die Ausrüstungen für das Ski- bzw. das Snowboard-Fahren auszuleihen.

In unserer Unterkunft wurden nach einem warmen Linseneintopf die verschiedenen Zimmer bezogen. Danach ging es für den größten Teil in einer gemischten Gruppe aus Schülern des OSZ Palmnicken und Schülern des Gymnasiums nach Kals in den Supermarkt, die Essens- und Trinkvorräte aufstocken.

Am Sonntag standen die Anfänger das erste Mal auf ihren Skiern oder Snowboards und, mithilfe der Ski- oder Snowboardlehrer, lernten sie innerhalb von 4 Tagen schnell das sichere Fahren. Am Sonntagabend besuchte der größte Teil von uns die Apres Ski Party im nahe- gelegenen Skikeller der Unterkunft.

Während die Anfänger auf leichten (blauen) Pisten übten, wurden die Fortgeschrittenen in Gruppen, nach ihrem Können, eingeteilt und in Begleitung von unseren Lehren durften sie die schwereren (roten, schwarzen) Pisten erkunden. Am meisten erfreute uns in dieser Zeit das gute Wetter, denn meist schien die Sonne. Den Blick von der Adlerlounge, dem höchsten Punkt im Skigebiet, kosteten wir daher voll aus und machten einige schöne Erinnerungsfotos. Am vierten Tag war das Wetter so gut, dass man von dort aus sogar den Großglockner, den höchste Berg Österreichs, sehen konnte. Zum Mittag gab es Essen in einer der vielen Hütten, in der es auch verschiedene österreichische Spezialitäten gab. Diese mussten natürlich probiert werden.

Je nachdem wie es das Wetter zuließ, wurden an den letzten beiden Tagen die blauen und leichten roten Pisten noch einmal von allen voll ausgenutzt.

Aufgrund des starken Schneefalls gab es eine einzige schlechte Nachricht. Diese war, dass wir nicht wie geplant am Samstagvormittag abreisen konnten, sondern erst einen Tag später. In der gesamten Region gab es so viel Neuschnee, dass einige Straßen aufgrund der hohen Lawinengefahr gesperrt werden mussten und an einigen Hängen die Schneemassen abgesprengt werden mussten. Aber wir ließen uns davon die Laune nicht verderben und kosteten den zusätzlichen Tag voll aus. Einige liehen sich nochmals Ski oder Snowboards aus und andere wurden mit dem Neuschnee eingeseift.

Am Sonntagvormittag ging es dann in Richtung Heimat. Diese erreichten wir gegen 22:30Uhr.

Alle waren froh endlich wieder zu Hause zu sein, obwohl es uns so gutgefallen hatte und wir am liebsten gleich wieder zurückgefahren wären. Diese Woche wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.