Rouanet-Gymnasium Beeskow

Studienfahrt LONDON 2014

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Autor: Emmely Leinert & Susann Hahn

Datum: 06.11.2014

Als eine Gruppe bestehend aus 37 Schülern, begleitet von Frau Engler, Herrn Möller und Herrn Richter, haben wir uns am Samstag, dem 11.10.2014 um 15.30 Uhr auf den Weg nach London gemacht. Das Wetter stimmte uns schon auf London ein, denn es regnete. Nach der Durchquerung Deutschlands, den Niederlanden, Belgien sind wir sehr früh in Calais (Frankreich) eingetroffen, wo uns die Fähre nach Dover bringen sollte. Nach unserer Ankunft in Großbritannien machten wir unseren ersten Stopp in Canterbury. Dort bekamen wir erste Eindrücke von der englischen Kultur und sahen uns die Altstadt Canterburys an. In einem Vortrag schilderten uns Lea und Tanja die Geschichte der Stadt und gaben uns außerdem noch wichtige Informationen über die Sehenswürdigkeiten. Danach ging es auch schon weiter nach London. Im Hotel angekommen bezogen wir unsere Zimmer, woraufhin einige von uns schon einen Teil Londons – den Covent Garden – erkundeten.

Am Montag begannen wir den Tag mit einer Stadtrundfahrt. Diese unternahmen wir glücklicher Weise mit dem Bus, denn das Wetter wollte einfach nicht besser werden. Unser Guide Stuart (genannt Stui) berichtete von den wichtigsten Sehenswürdigkeiten (Tower Bridge, London Eye, Tower of London, Big Ben, etc.) und versuchte sich dabei auch an einigen deutschen Worten. Am Nachmittag besichtigten wir die St. Pauls Cathedral und die meisten von uns stiegen sogar bis auf die höchste Aussichtsplattform, von der man selbst bei diesigem Wetter einen guten Rundumblick auf London bekam. Abends gingen wir noch ins Ripley's, einem Museum jeglicher Kuriositäten.

Den Dienstag starteten wir mit einem "Shakespeare Workshop", bei welchem uns das Globe Theatre gezeigt wurde. Danach wurde versucht, uns deutlich zu machen, dass Shakespeare–Literatur überhaupt nicht kompliziert, sondern sehr einfach ist. Des Weiteren brachte uns der Guide einen kleinen Ausschnitt aus "Der Sommernachtstraum" mit den Schauspieler Julia und Jonas, später auch Niklas, näher. Die drei hatten die Aufgabe sich in die Rollen von Titania und Oberon hineinzuversetzen, wobei es leichte Ausspracheprobleme bei dem jeweils einen zu lernenden Satz gab. Nach sieben Stunden Freizeit, die jeder von uns individuell gestalten konnte, fanden wir uns abends alle wieder zum "Jack–the–Ripper–Walk" zusammen, bei dem uns Stui und seine Kollegin aufgeteilt in zwei Gruppen zu den Tatorten von Jack the Ripper führten und uns die grausamen Taten näher schilderten.

Am Mittwoch war ein Tagesausflug nach Oxford geplant. Schon früh machten wir uns auf den Weg, denn auf diesem befand sich eine Baustelle, durch welche sich unser Fahrweg erheblich verlängerte (von 1,5h auf 3,5h). Angekommen in Oxford standen auch schon zwei Guides für eine Stadtführung und einen Rundgang durch eines der 38 Colleges bereit. Bei den Rundgängen wurde uns näher gebracht, wie die Bewerbung abläuft, welche Voraussetzungen man mitbringen sollte und wie das Leben eines Studenten aussieht. Uns ermöglichte das einen sehr guten Einblick und wir haben jetzt alle ein Ziel, um dort angenommen zu werden (Der Numerus Clausus beträgt 1,0!!!). Wieder in London angekommen, ging ein Großteil unsere Gruppe noch etwas essen, um anschließend mit dem Koffer packen zu beginnen.

Und schon war unser letzter Tag in London angebrochen. Nachdem wir unsere Zimmer geräumt und gefrühstückt hatten, nahmen wir ein letztes Mal den langen Weg zur Underground Station Stratford auf uns. Um 11 Uhr erwartete uns ein Multicultural Walk, der uns die Vielfalt der Kulturen in London verdeutlichen sollte. Doch kurz vorher warfen wir alles einen kleinen Blick in den Fan Shop der Westham United Mannschaft, wo man wirklich alles, was das Herz begehrt, kaufen kann. Bei dem Multicultural–Walk wurden wir nach Stereotypen für Großbritannien gefragt, z.B. nach einem typischen Gericht, was für uns Fish & Chips war. In Wirklichkeit gehören heutzutage aber auch internationale Gerichte dazu wie z.B. indische Spezialitäten, wovon uns unser Guide Ned Kostproben auf einem kleinen Markt kaufte, sodass wir uns eine eigene Meinung zu neuen typisch englischen Gerichten verschaffen konnten. Am Nachmittag trafen wir uns, nachdem wir noch einmal Freizeit in London hatten, alle gemeinsam am Royal Observatory, wo wir gleichzeitig in zwei Zeitzonen stehen konnten. Dann war leider auch schon der Zeitpunkt unserer Abreise gekommen. Gesund und halbwegs munter kamen wir am Freitag zur Mittagszeit wieder in Beeskow an.

Im Nachhinein können wir sagen, dass uns die Fahrt allen sehr gut gefallen hat. Wir hatten schöne Programmpunkte, ein gutes Hotel, sehr viel zum Lachen und waren – nach unseren Lehrern – "eine dufte Truppe". Außerdem hatten wir den besten Busfahrer überhaupt – Lothar! Er kutschierte uns ab Bottrop bis nach England, nahm dort die falsche Straßenseite in Kauf, blieb die ganze Woche dort und brachte uns anschließend wieder sicher zurück nach Deutschland. Er hatte während der Fahrt immer wieder einen Spruch auf Lager und brachte uns damit sehr zum Lachen (auch wenn das nicht unbedingt an den Sprüchen lag). Vielen Dank für die Fahrt mit Dir.

Wir möchten uns auch herzlich bei Frau Engler, Herrn Möller und Herrn Richter bedanken, die die Fahrt organisiert und uns die ganze Zeit begleitet haben. DANKE!