Rouanet-Gymnasium Beeskow

Education-Projekt 2016

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Autor: Frau Ebert

Datum: 04.05.2016

Warum gingen monatelang Kinder und Jugendliche freiwillig zu anstrengenden Proben? Sie wollten dabei sein, wenn insgesamt über 300 Akteure aus 16 Schulen (11 Städten, Deutschland und Polen) an einem einzigartigen Bühnenprojekt arbeiten.

Das Education- Projekt, diesmal mit dem Thema „Rituale“, ermöglichte es den Schülerinnen und Schülern zwischen 5 und 18 Jahren, gemeinsam auf der Bühne zu stehen. Der Lebenszyklus (Geburt, Kinderzeit, die wilden Jugendjahre, die erste Liebe, Hochzeit und der Tod) wurden in einer choreografischen Collage in Szene gesetzt. Percussion, Musik, Gesang und Tanz ergaben eine emotionsreiche und zum Teil sehr temperamentvolle Zeitreise unter der Leitung des Dirigenten Howard Griffiths und der Choreografin Be van Vark.

Gemeinsam mit dem Chor der Albert-Schweitzer Gesamtschule tanzten Saskia, Annika, Sophie, Laura, Jennifer und Tim die jüdische Hochzeit Sie brachten Schwung und große Lebenslust auf die Bühne. Die von Hannah und Marie kreierten und selbst gedruckten Röcke waren ein Hingucker. Joanna unterstütze die Kostümbildnerin Bärbel Jahn beim Ausstatten der Auftretenden. Da musste ständig das Bügeleisen geschwungen werden… Michelle und Joanna waren zuvor mit dabei, als das „Computerbühnenbild“ seinen Anfang nahm. Auch eine interessante Aufgabe. Merlin half den Technikern und war voll in seinem Element.
Danke Euch für Euren Einsatz, für Euer Durchhaltevermögen und dafür, dass Ihr immer gut drauf gewesen seid. (Jenny, toll, dass du wieder die Mehrfachbesetzung zur Unterstützung einer anderen Gruppe routiniert gemeistert hast und dass du und Tim wieder mit dabei gewesen seid!!!)

Fazit der Schüler: Es waren harte und lange Proben. Das Gemeinsame hat sie stärker werden lassen. Sie sind über sich hinaus gewachsen. Es wird ungewohnt sein, jetzt nicht mehr zusammen an einem Projekt zu arbeiten… Auch das sind Ziele dieses Bühnenprojekts, die voll erfüllt wurden.

„Neubeginn“ – dies wurde auf der Bühne nach dem Tod symbolisch ergreifend dargestellt. Leben, Glaube, Hoffnung, Freude, Sonne…
Den lang anhaltenden Applaus, Tränen der Rührung vieler Zuschauer und die unterschiedlichen kleinen, großen, individuellen und nachhaltigen Eindrücke, die jeder Einzelne von ihnen aufgenommen hat, lassen die Anstrengung vergessen.
Es gibt für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler jetzt eine Zeit des Danach. Mögen sie diese positiven Gefühle noch lange begleiten und alle für den Alltag stärken.

Denkt immer an Howard Griffiths Wunsch für Euch: „ Lasst Eure Träume Wirklichkeit werden.“

Hier geht es zum MOZ-Artikel.