Rouanet-Gymnasium Beeskow

Auf den Spuren der Römer

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Autor: Joline Schrobitz

Datum: 10.11.2016

Alle Jahre wieder fahren die Lateinklassen des neunten Jahrganges nach Trier. Dieses Jahr waren wir an der Reihe. Deshalb trafen wir uns am frühen Morgen des 12.09. 2016 in der Schützenstraße, wo wir wenig später hochmotiviert den Parkplatz mit dem Bus verließen. Die erste P-Pause war schon nach einer dreiviertel Stunde! Nach weiteren langen zehn Stunden trafen wir an unserer ersten Station ein: das Limeskastell Saalburg. Die Saalburg ist ein großer Gebäudekomplex, wo Soldaten der Antike gelebt hatten. Am Abend kamen wir dann endlich in unserer Unterkunft an.

Der zweite Tag begann recht kämpferisch. Wir standen mitten im Amphitheater, in dem sich die Gladiatoren nach dem Motto „Panem et Circenses“ bis auf den Tod duellierten. Hier besichtigten wir den kalten und dunklen Arenakeller und begaben uns in die obersten Reihen dieses Bauwerkes. Der restliche Weg führte uns über die Kaisertherme, welche einen unglaublichen Katakombenirrgarten ihr Eigen nennen durften, zur Konstantinbasilika. Die heutige evangelische Kirche gehört, wie fast alle Stationen auf unserer Reise, zum UNESCO-Kulturerbe Römische Baudenkmäler. Die ganze Klasse nahm hier an einen Ritual teil und zündete Kerzen für ihre Ahnen an. Der letzte Punkt des Tages war die Porta Nigra. Von oben hatten wir einen tollen Ausblick auf Trier, aber es war schon eigenartig zu wissen, dass sich unter unseren Füßen ein Grab von einem katholischen Geistlichen befand.

Sportlich war der Anfang des dritten Tages, denn der Berg, auf dem der Tempelbezirk Tawern steht, war doch eher riesig. Dafür hat es sich aber gelohnt - allein wegen der tollen Aussicht auf Tawern und die vielen Tempel und Anlagen. Nach unserer „kleinen“ Bergtour durften wir uns in der Gartenanlage der Villa Borg entspannen. Nicht nur der Garten, sondern auch das Haus waren atemberaubend. Den Nachmittag verbrachten wir an der Saarschleife, andere hoch über den Bäumen und wieder andere in einem Café.

Tag vier begann an der Römerbrücke und endete im Landesmuseum. Im Landesmuseum konnten wir eine Menge des römischen Totenkultes auf spezielle Weise erlernen. Anhand einer Multimediashow begleiteten wir den Tuchhändler Asper auf seiner Reise in die Totenwelt des Pluto.

Am nächsten Tag endete unsere Reise in das Leben der Römer leider schon. Es war eine sehr tolle und lehrreiche Fahrt - dank der vielen Schülervorträge - und mit lockerer Atmosphäre. Vielen Dank an Frau Elsper, Frau Lüdemann und Frau Schütze, die sich mit uns auf den Weg der Römer gegeben und uns während der ganzen Fahrt ertragen haben. Vielen Dank!