Rouanet-Gymnasium Beeskow

Justin-der Bi(e)ber in Russland

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Autor: Lea Dippner, Ankica Gerheim

Datum: 11.10.2018

Justin Bieber haben wir zwar nicht gesehen, aber das Biberreservat „Grafskoje“ war um einiges interessanter. Dadurch, dass die Biber so stark gejagt wurden, standen sie fast vor der Ausrottung. Das Fell wurde zu Kleidung verarbeitet, der Duftstoff Moschus wurde in der Medizin und Parfümerie verwendet. Das Fleisch galt als Delikatesse. Um die Biber zu schützen und sie wieder neu anzusiedeln, entstand 1927 das riesige Reservat in Graskoje mit 31,053ha. Dort werden sie bis heute gezüchtet und jeder zweite Biber wird in Regionen, in denen sie gefährdet sind, ausgewildert bzw. an Zoos verkauft.

So finanziert sich dieser Ort. Man kann hier ein “Biberdorf“ besichtigen, ein Museum über die Artenvielfalt besuchen und sich anschauen, welche Tiere den Biber noch heute gefährden. Seit 1985 gehört das Reservat zum UNESCO-MAB (Man and Biosphere). Viele Besucher, vor allem Kinder, haben sich für diese Problematik und den Schutz der Biber interessiert.