Rouanet-Gymnasium Beeskow

Exkursion ins Anne-Frank-Zentrum - Berlin

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Autor: Luna Backhaus, Eva Manig

Datum: 11.01.2018

Am 13. Dezember waren wir, die Klasse 8a, mit der 8c im Anne-Frank-Zentrum in Berlin. Nach einer angenehmen Busfahrt kamen wir gut an.

Dort fand eine inhaltliche Trennung der Klassen statt, wobei die 8c sich den Spielfilm zum "Tagebuch der Anne Frank" ansah und die 8a zur Anne-Frank-Ausstellung ins Museum aufbrach.

Schon das Treppenhaus, dessen Wände mit Schriftzügen vom Namen Anne Frank verziert waren, überwältigte uns.

Im Museum wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe wurde in einen Raum mit einer Stelltafel und einem Stuhlkreis geführt. Dort teilte ein Museumsmitarbeiter Karten aus, auf denen wir Informationen, die wir durch das Lesen des Tagebuchs behalten hatten und ungeklärte Fragen aufschreiben.

Anschließend trugen wir unser Wissen zusammen und bekamen unsere Fragen von dem jungen Mann beantwortet.

Als Nächstes setzte sich die Gruppe damit auseinander, wie schwer man früher als Jude gelebt hat. Wir erstellten eine Liste mit Aktivitäten aus unserem Alltag zum Vergleich. Dann beschäftigten wir uns mit verschiedenen ehemaligen Judengesetzen, die wir auf unsere Liste alltäglicher Aktivitäten übertrugen, welche nun kontinuierlich schrumpfte. Erstaunt stellten wir fest, wie wenige Freiheiten damals Juden besessen hatten.

Die zweite Gruppe beschäftigte sich währenddessen mit dem Familienstammbaum von Anne Frank. Es bildeten sich Vortrags-Pärchen, die ein Bild bekamen, welches sie in der Ausstellung fanden und den anderen vorstellen mussten.

Nach ungefähr zehn Minuten nannte uns eine weitere Museumsmitarbeiterin andere wissenswerte Zusatzinformationen.

Nach einer Stunde hatten wir eine Pause und wechselten anschließend die Gruppen. Weitere 60 Minuten später saß die Klasse 8a im Kinosaal, während die Klasse 8c jetzt die Ausstellung besuchte.

In dem Film „Das Tagebuch der Anne Frank“ wurde das Leben von Anne Frank dargestellt und künstlerisch gestaltet. Uns regte es zum Nachdenken an, auch Betroffenheit machte sich breit.

Im Unterricht tauschten wir anschließend unsere Meinungen aus und arbeiteten weiter am Anne-Frank-Projekt.