Rouanet-Gymnasium Beeskow

Wie steht es mit der Wetterlage in der 7. ?

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Autor: 7. Jahrgang

Datum: 15.02.2018

Unmittelbar an der Gemeindegrenze zu Tauche befindet sich das vom Verein Wettermuseum e.V. ehrenamtlich geführte Museum für Meteorologie und Aerologie. Die Vereins- und Museumsgründung im Jahr 2006 war eine Reaktion auf die positive Resonanz der Öffentlichkeit zur 100-Jahr-Feier des Meteorologischen Observatoriums Lindenberg des Deutschen Wetterdienstes, das sich in der Nähe befindet. In Deutschland gibt es keinen anderen Museumsstandort, der sich der Sammlung, Bewahrung und Vermittlung zur Meteorologie als Ganzes verpflichtet fühlt.

Zahlreiche national und international bekannt gewordene Meteorologen haben zumindest zeitweise in Lindenberg gearbeitet, z. B. der spätere Polarforscher Alfred Wegener.
Der Verein Wettermuseum e. V. hat zwei Denkmäler, die so genannte Ballonhalle und das Windenhaus durch Ankauf vor dem Verfall gerettet und zu Ausstellungsräumen entwickelt.
Das in 2014 fertig gestellte und seit Mai 2015 auch mit den Ausstellungsräumen nutzbare moderne Besucherzentrum zeigt in der ca. 160 m² großen Dauerausstellung „Von der Messung zur Vorhersage - vom Wetter zum Klima“ die wesentliche Entwicklungen und Ereignisse in der Meteorologie und meteorologische Messverfahren. Messinstrumente zur Messung von Strahlung, Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchte, Windstärke und -richtung, Bewölkung und Niederschlag sind in leichtverständlichen, interaktiven Installationen und Projektionen zu sehen. Die Ballonhalle wurde 1936 errichtet und diente damals zum Befüllen der Ballons und zum Lagern der Fesselballons und Drachen. Jetzt beherbergt sie eine umfassende Ausstellung zu den historischen Aufstiegstechniken in der freien Atmosphäre, zum Beispiel Drachen und Radiosonden. Außerdem befindet sich in der Halle eine international einmalige Ausstellung meteorologischer Großdrachen, die ab etwa 1895 im Einsatz für Forschung und Wettervorhersage waren.

Der 7.Jahrgang unseres Gymnasiums begab sich auf eine klimatische Reise zwischen Hoch und Tief. Die Ausstellungen brachten uns viele interessante und wissenswerte Eindrücke, die wir in einem Wissenstest unter Beweis stellen konnten. Wir waren auch praktisch tätig. So bastelten wir eine „Wetterkugel in Regenbogenoptik“. Ein toller Abschluss war ein für uns sehr ansprechender Film über die sogenannte „Hagelkanone“ . Hier erfuhren wir ,wie Hagel zwischen einem Hoch und Tief entstehen kann.

Die 7. Klassen bedanken sich für die Organisation bei allen Klassenlehrern und dem Team des Wettermuseums Lindenberg.