Rouanet-Gymnasium Beeskow

Campustag 2012

Sie sind hier: Klassen- und Kursfahrten > 2012 > Campustag 2012

Autor: Jahrgang 11

Datum: 20.06.2012

[p=marker_ital]Am 14.6.2012 führten wir unseren diesjährigen Campustag durch, an dem interessierte Schüler die Möglichkeit hatten, die Universitäten Cottbus und Potsdam zu besuchen oder sich anzusehen, wie bei Daimler- Benz in Ludwigsfelde aus ca. 350 Einzelteilen ein Transporter entsteht. Insgesamt nahmen 59 Schüler des 11. Jahrgangs dieses Angebot wahr.</p class="marker_ital">AC Universität Potsdam (von Franziska Ueck)

Am 14. 6. 2012 war es wieder soweit! Anlässlich des diesjährigen Campustages machten sich 33 Schüler des 11. Jahrganges, begleitet von Frau Pfeiler und Herrn Orth, auf den Weg nach Potsdam, um die sich dort befindende Universität anzuschauen. Um 8.00 Uhr ging es los. Nach ca. eineinhalb Stunden Busfahrt hatten wir unser Ziel, den Campus Neu Golm, erreicht, wo wir schon kurze Zeit später freundlich empfangen wurden. Unmittelbar danach begann die Führung über das riesige Campusgelände. Wir erhielten Informationen über viele verschiedene Gebäude, den Studentenalltag und mögliche Studiengänge. Anschließend fand für die Gruppe noch ein Workshop zum Thema „Studieren an der Universität Potsdam“ statt, welcher von zwei jungen Studentinnen geleitet wurde. Zuerst sollte sich jeder Schüler aus verschiedenen Fotos eins heraussuchen und dieses mit dem Thema "Studieren" in Zusammenhang bringen. Im zweiten Teil des Workshops wurde die Gruppe in drei kleinere Gruppen geteilt, die sich speziell mit dem Studienalltag, dem Lehramtsstudium und den Studiengängen "Spanische Philologie" und "Kulturwissenschaften" beschäftigten. Abschließend präsentierten jeweils zwei Schüler die Ergebnisse der Gruppenarbeit. Nach dem Besuch der Universität ging es allerdings noch nicht nach Hause, sondern wir besichtigten den Brandenburgischen Landtag! Nach einem Mittagessen lauschten wir aufmerksam einem Vortrag der SPD-Abgeordneten Frau Alter. In einer anregenden Diskussion konnten wir selbst Probleme schildern und zusammen mit Frau Alter nach Lösungen suchen. Zum Schluss hörten wir noch einen Vortrag über die Geschichte des Landtages und den Entstehungsprozess von Gesetzen.

Bei Daimler-Benz (von Margret Haase und Aileen Zirr) Im Rahmen der Studienorientierung an unserer Schule fuhren wir am Donnerstag, den 14.06.2012, um 8 Uhr nach Ludwigsfelde. Dort besuchten wir das Unternehmen Mercedes-Benz. Zu Beginn schauten wir uns einen kurzen Werbedreh über den neuen Mercedes-Benz Sprinter an. Anschließend stand uns eine zweistündige Führung durch die Produktionshallen der Anlage bevor. Nach einer kurzen Belehrung und der Ausstattung mit Headset und Schutzbrille begannen wir beim Rohbau. Hier konnten wir die Entstehung der Grundkonstruktion verfolgen. Der technische Fortschritt lässt Roboter und Fachleute Hand in Hand arbeiten. Somit wird die Produktion beschleunigt und die Arbeit ergonomischer gestaltet. Vor allem das millimetergenaue Arbeiten der Roboter war sehr beeindruckend. Vom Rohbau kommen die Grundgerüste in die Lackiererei, die wir aus hygienischen Gründen leider nicht besichtigen konnten, und dann in die Montage. Hier bekommt das Auto den letzten Schliff. In der Montage werden die Arbeiten zum Großteil von Menschenhand durchgeführt. Nicht nur Männern, sondern auch einigen Frauen kann man hier bei der Arbeit zusehen. Die Innenausstattung, die Scheiben und der Motor werden hier nacheinander eingesetzt. Die Krönung ist dann die Hochzeit, so wird die Verschmelzung der Karosserie mit dem Motor- und Fahrgestellblock genannt. Hier war unser Rundgang zu Ende. Abschließend bekamen wir die Möglichkeit, noch einige Fragen zu stellen. So erfuhren wir, dass auch Menschen mit verschiedenen Handicaps im Werk arbeiten. Die unterschiedlichen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten, die uns ja bereits auf dem Studienorientierungstag im Januar von Herrn Zimmer vorgestellt worden waren, wurden hier dann noch einmal abschließend zusammengefasst. Mit neuen Erfahrungen und Erkenntnissen verabschiedeten wir uns von unserem Werksführer Herrn Reisner und traten die Heimreise an.