Rouanet-Gymnasium Beeskow

MHM Dresden

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Autor: Federkiel

Datum: 19.12.2012

Gerade eben sind wir alle (Europäer- EU)Friedensnobelpreisträger geworden und prompt fahren wir, die 9d und 9b, in das Militärhistorische Museum nach Dresden. Ein Widerspruch?

In dem Museum sind Krieg und Militär mit der allgemeinen Geschichte verwoben worden und zeigen den Einfluss auf viele gesellschaftliche Bereiche (Mode und Militär, Musik und Militär, Spiel und Krieg, Tiere und Militär, Kriegstechnik im 2. Weltkrieg, Technik und deren Einfluss im zivilen Bereich, Kriegspropaganda im 2. Weltkrieg, Militär und Sprache, Schutzmaßnahmen im Krieg u.a.). Interessant an der Ausstellung ist in jedem Fall immer wieder die Gegenüberstellung der Ausübung von Gewalt und dem damit verbundenen Leiden. Verdeutlicht wird dies an den Exponaten, Filmen, Fotos, Biografien, Boxen, die die Sinne ansprechen (z.B. "Wie riecht der Krieg?").

Dadurch werden Fragen provoziert: Warum kommt es zum Krieg? Was verleitet Menschen in der jeweiligen Situation Gewalt anzuwenden? Ist der Mensch von Natur aus aggressiv? Zur Ausgangsfrage: Um unser friedvolles Leben schätzen zu können, sollte man sich die Gegenseite bewusst machen. Aussöhnung und Solidarität sind hohe Werte, welche Europa seit über 60 Jahren zum erfolgreichen Friedensprojekt gemacht haben.

Eine Welt des Friedens ist wünschenswert, aber noch lange keine Realität. Schön friedlich, aber leider etwas kurz zum Abschluss unserer Fahrt, erlebten wir den weihnachtlichen "Striezelmarkt". Der Altmarkt von Dresden und seine unmittelbare Umgebung boten Möglichkeiten, noch kleine Einkäufe zu erledigen oder essen zu gehen.