Rouanet-Gymnasium Beeskow

"Phantom der Oper"

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Autor: Darius Selke

Datum: 24.06.2014

Aus der Sicht der pensionierten Abiturienten hätte die Hamburg-Fahrt am sechsten Juni 2014 auch um eine Stunde später anfangen können. Entgegen aller Klischees über frühe Abfahrtzeiten und der damit verbundenen Stimmung der Schüler starteten wir Rouanet´s putz munter, gut gelaunt und vor allem pünktlich um acht Uhr mit zwei Bussen in Richtung Hamburg. Nachdem die Sitzordnung und Namensschilder im Bus verteilt waren und sich jeder mit seinem Sitznachbar vertraut machte, kamen die ersten Töne aus den hintersten Reihen des Personenbeförderungskraftfahrzeuges. Man sang sich wohl für die bevorstehende Bühnenvorstellung ein. Die dazu verwendeten Einsingübungen umschlossen Lieder wie: „Fuchs du hast die Gans gestohlen“ oder „Atemlos durch die Nacht“. Darüber hinaus wusste ich nicht, dass man neuerdings solch hochqualifizierte Songs verwendete, um die Stimmbänder warm zu singen. Ging es in den hinteren Reihen mehr um die musikalische Vorbereitung, so konzentrierte man sich auf den vorderen Plätzen nur auf ein Thema: Wer wird heute Abend die Maske tragen?! Damit war dann auch klar, wo sich das Ziel unserer Reise befand. Nun werden wohl die Kenner unter diesem Fachpublikum sagen, dass es in Hamburg nur ein quantitatives Ziel gebe und zwar die Reeperbahn. Doch unser qualitatives Ziel beschränkte sich auf das Phantom der Oper im Hamburger Stage Theater. Zum Bedauern der Busfahrer, die sich schon auf das quantitative Ziel gefreut hatten, war der Reiseverlauf nun klar abgesteckt. Nach einer Pause war es dann auch schon soweit: „Wir hadden Haamburch erraaicht“, wie der Hamburger sagen würde. Die Sonne Schien, die Alster lachte und um die Elbphilarmonie standen noch genau so viele Kräne wie in der 7. Klasse, als ich das erste Mal mit nach Hamburg durfte. Es hatte sich also nichts verändert bis auf die Hafenrundfahrt. Diese war durch so eine enorme Sonnenintensität geprägt, dass zwar die Lehrer das Sonnenbad genossen, es aber einige von uns unters Deck verschlag. Noch schnell ein Foto von der AIDA LUNA gemacht, die am schönen Kai festgemacht hatte und weiter ging es in die Stadt. Nach unserem einstündigen Aufenthalt in Hamburg-City wurde noch schnell ein Foto geknipst und dann ging es auch schon in die heiligen Hallen des Stage-Theaters. Nachdem auch hier wieder jeder seinen Sitzplatz gesucht und das Schieleisen, fachsprachlich auch Opernglas, angewinkelt hatte, konnte es los gehen. Das Theaterlicht erlosch und als es nach gefühlten zwei Stunden wieder den Theatersaal mit genügend Licht versorgte waren sich alle einig: Neben „König der Löwen“, „Das Wunder von Bern“, und „Rocky“ ist das „Phantom der Oper“ auf jeden Fall ein Grund nach Hamburg zu fahren. Wie in allen anderen Homepagebeiträgen folgt jetzt bekanntlich die Abrundung des Tages, dieses Mal aber die Danksagung an unsere Lehrkräfte: Frau Rook, Frau Selke, Frau Roßbach, Frau Ebert und Frau Bartz für die Organisation und äußerst gelungene Durchführung des Tages. Ich denke, der nächste Musicalbesuch sollte bei dieser Begeisterung nicht so lange auf sich warten lassen, auch wenn die Organisation und Planung durchaus stressig sind.