Rouanet-Gymnasium Beeskow

Englandfahrt 2018

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Autor: Klassenstufe 8

Datum: 11.10.2018

Tag 1: Abfahrt und Hastings

Wir, die Klassen 8a, b, c und d waren vom 26. August bis zum 31. August 2018 in England.
Am Sonntagabend trafen sich alle 8. Klassen am Rouanet-Gymnasium auf dem Penny-Parkplatz zur Abfahrt. Aufgeregt und motiviert warteten wir auf die Busse.
Um 21Uhr kamen sie und wir verabschiedeten uns alle von den Eltern. Wir verstauten unser Gepäck im Bus und stiegen ein.

Viele schliefen in der Nacht durch, doch wurden wach, als Unruhe am Montagmorgen in Belgien ausbrach. Einer der Busse hatte einen kleinen Unfall. Ein LKW ist mit dem Bus zusammengestoßen. Keiner der Schüler wurde verletzt, jedoch hatte der Bus mehrere Kratzer, einen kaputten Spiegel und ein Reifen musste gewechselt werden. Daher hatten wir eine kleine Verspätung und mussten die Fähre gegen 13 Uhr nehmen.

Nach 2 Stunden Fährüberfahrt sind wir in Dover angekommen und fuhren sofort nach Hastings.
Gegen 16 Uhr kamen wir in Hastings an. Wir hielten am „White Rock Theatre“ und starteten eine Stadt-Ralley.
Wir liefen den Strand entlang und erfüllten eine Menge Aufgaben. Es hat uns viel Spaß gemacht, jedoch war es auch sehr anstrengend und wir waren müde.

Nun wurde es Zeit unsere Gastfamilien kennenzulernen. Wir trafen uns gegen 18 Uhr mit ihnen. Es gab zwar eine kleine Verwechslung mit den Kindern aber zum Schluss hat jeder eine nette Familie zugewiesen bekommen. Somit neigte sich auch der erste Tag dem Ende.

Tag 2: Ausflug nach Dover und Canterbury.

Am Dienstag waren wir in Dover und besuchten dort das Dover Castle. Die Umgebung war sehr schön und während wir die Burg erkundeten, lösten wir unsere Aufgaben.

Am Nachmittag ging es für uns nach Canterbury. Wir schauten uns die Kathedrale an und hatten anschließend Freizeit, um die Stadt kennenzulernen.

Alles in Allem gefiel uns der Tag sehr gut.

Tag 3: Brighton und Beachy Head

Am Mittwoch stand Brighton auf dem Programm. Leider regnete es in Strömen, als wir dort ankamen. Deshalb verbrachten viele die Zeit zunächst auf dem Brighton Pier an den Spielautomaten, um nicht noch nasser zu werden.

Später machten wir uns auf den Weg in die Stadt, um eine weitere Stadtrallye durchzuführen. Es war ziemlich anstrengend, die ganze Stadt zu durchlaufen und nach bestimmten Orten zu suchen.

Wir waren sehr froh, dass unsere Kleidung langsam trocknete, sodass wir nicht durchnässt in Beachy Head ankamen. Dort schien zum Glück die Sonne und es war warm.

Am Anfang dachten wir, wir müssten nur einen großen Berg hochlaufen, die Aussicht genießen und dann wieder hinuntergehen. Das änderte sich aber, als wir oben waren und sahen, wie weit wir wirklich laufen mussten.

Trotz des weiten Weges hatten wir eine Menge Spaß. Wir sind die Berge hoch und runter gerannt und haben ab und zu auch mal eine Pause gemacht, weil das Rennen ziemlich anstrengend war.

Ganz oben angekommen am Leuchtturm waren wir froh, dass wir den anstrengenden weiten Weg fast geschafft hatten. Die Aussicht von den Klippen auf das Meer war atemberaubend, das blaue Wasser glitzerte in den Sonnenstrahlen.

Unsere Busse erwarteten uns schon und gegen 18.30 Uhr waren wir wieder zurück in Hastings.

Tag 4: London und Heimfahrt

Der 30. August 2018 war der letzte Tag unserer Klassenfahrt nach England. Nach dem Aufstehen verabschiedeten sich alle Schüler aus dem 8. Jahrgang von ihren Gastfamilien.

An diesem Tag stand London bevor. Ich glaube, dass der größte Teil sich auf diesen Tag am meisten gefreut hatte.

Nach circa 2 Stunden Fahrt erreichten wir dann endlich die Hauptstadt. Zu allererst besichtigten wir den Tower of London. Wir bekamen die Kronjuwelen zu Gesicht und besuchten noch ein paar andere Orte, wie zum Beispiel die Rabenkäfige. Wir besaßen viel Zeit, um alle unsere Fotoaufträge zuerledigen.

Danach hatten wir noch genügend Freizeit, um in Gruppen etwas zu Essen oder zu Trinken. Oder man schaute sich in einigen Souvenier-Shops um.

Dann gingen wir über die riesige Tower Bridge. Dort wurden auch einige Fotos geschossen. Es war irgendwie unglaublich, dieThemse mit eigenen Augen zu sehen. Wir liefen dann noch weiter und machten zwischendurch eine Pause.

Von der Millennium Bridge, an der wir später auch ankamen, konnte man den „Shard“ gut erkennen. Das gläserne Gebäude sieht sehr modern und außergewöhnlich aus.

Gleich vor uns ragte dann auch St. Paul’s Cathedral in die Höhe. Dort erledigten wir ebenfalls den Fotoauftrag. Und wieder mussten wir ein langes Stück laufen. Wir kamen an verschiedenen Baustilen vorbei und erreichten gegen 17 Uhr den Travalgar Square.

Wir hatten gut eine Stunde Freizeit. In Gruppen kauften sich die meisten ein Andenken an diese Fahrt. Ziemlich oft erkannte man rote Doppeldecker Busse in dem vollen Verkehr.

Kurze Zeit später erreichten wir dann auch Westminster Abbey, Houses of Parliament und den komplett eingehussten Big Ben.

Wir überquerten die Westminster Bridge und erblickten das London Eye am anderen Ende des Ufers. Die Sonne ging langsam unter und wir freuten uns auf die Fahrt mit dem Riesenrad. Auf dem Weg dorthin kamen wir am Londoner Dungeon vorbei. Es wirkte ziemlich interresant.

Um Punkt 20:25 Uhr startete die halbstündige Fahrt. Jede Klasse hatte ihre eigene Gondel. Um so höher wir kamen, desto orangefarbener wurde der Himmel. Ich habe auf jeden Fall die meisten Fotos im London Eye gemacht. Die Aussicht war atemberaubend, denn man konnte über gefühlt ganz London sehen.

Als wir unten wieder ausstiegen, war es schon dunkel. Wir machten uns auf den Weg zu der U-Bahn, auch wenn vielen schon die Füße vom laufen weh taten. Nach 7 Stationen in der überfüllten und stickigen Londoner Underground suchten wir unsere Busse.

Um 22 Uhr traten wir dann die Heimreise an und kamen am Freitag um 17:30 Uhr in Beeskow wieder an. Es war eine sehr schöne Erfahrung und ich würde gerne nocheinmal nach London bzw. England reisen.